§ 4 Liefer- und Versandbedingungen, Gebietsbeschränkung
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Gebietsbeschränkung (Nur Deutschland)
Die Lieferung von Waren im Wege des Dropshipping erfolgt ausschließlich an Lieferadressen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Ein Versand auf Inseln oder in Sondergebiete kann vom Verkäufer ausgeschlossen oder an gesonderte Zuschläge gebunden werden. Lieferungen an Adressen außerhalb Deutschlands (Ausland) sind ausgeschlossen, es sei denn, es liegt eine ausdrückliche, schriftliche Individualvereinbarung vor. -
Versandweg und Direktlieferung (Dropshipping)
Die Lieferung erfolgt durch den direkten Versand vom Lager des Verkäufers an die vom Käufer in der Bestellung benannte Inlands-Lieferadresse des Endkunden. Der Verkäufer wählt den Transporteur (z. B. DHL, DPD, Spedition) nach eigenem Ermessen aus, sofern keine spezifische Versandart schriftlich vereinbart wurde. -
B2B-Gefahrübergang und Transportrisiko
Die Lieferung erfolgt ab Lager (EXW Lichtenau gemäß Incoterms 2020). Die Gefahr des zufälligen Untergangs, der Beschädigung oder der Verschlechterung der Ware geht auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Ware an den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person übergeben hat (§ 447 BGB). Das Transportrisiko auf dem Weg zum Endkunden trägt im Innenverhältnis vollumfänglich der Käufer. -
Versandkosten und Verpackung
Alle Versand-, Verpackungs- und Logistikkosten gehen zu Lasten des Käufers. Die Abrechnung erfolgt nach der jeweils gültigen Preiserleichterung bzw. Versandkostentabelle des Verkäufers für den nationalen Versand. Der Verkäufer stellt eine transportsichere und den futtermittelrechtlichen Standards entsprechende Verpackung bereit. -
Lieferfristen und Höhere Gewalt
Vom Verkäufer angegebene Lieferzeiten oder Versandtermine sind unverbindliche Richtwerte, es sei denn, ein fester Liefertermin wurde ausdrücklich schriftlich vereinbart. Der Verkäufer haftet nicht für Lieferverzögerungen, die durch den Transporteur, durch unverschuldete Betriebsstörungen oder durch Ereignisse höherer Gewalt (z. B. Streik, behördliche Anordnungen) entstehen. -
Fehlerhafte Lieferadressen und Annahmeverzug
Der Käufer trägt die alleinige Verantwortung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der übermittelten Endkunden-Lieferadresse. Kann eine Lieferung aufgrund einer fehlerhaften Adressangabe, Annahmeverweigerung des Endkunden oder wegen nicht rechtzeitiger Abholung in einer Postfiliale/Packstation nicht zugestellt werden, gerät der Käufer in Annahmeverzug. Die dadurch entstehenden Kosten für den Rücktransport zum Lager des Verkäufers (Rücksendegebühren der Paketdienste) sowie die Kosten für einen eventuellen Zweitversand fallen dem Käufer zur Last. -
Teillieferungen
Der Verkäufer ist zu Teillieferungen berechtigt, sofern dies für den Endkunden zumutbar ist und dem Käufer hierdurch keine zusätzlichen Versandkosten entstehen.